Energieanzeige in Grundschule Resse

GWW finanziert kindgerechte Anzeigetafel für die Photovoltaikanlage Resse

Seit dem 13. Januar 2011 können die Kinder der Grundschule in Resse sehen, dass auf dem Dach ihrer Schule Strom erzeugt wird. Im Rahmen einer Veranstaltung mit den Schülerinnen und Schülern wurde in der Schule die Anzeigetafel in Betrieb genommen, die mit 24 kleinen LED-Lampen die aktuelle elektrische Leistung der Bürgersolaranlage angibt. Da die Sonne an diesem Tag nicht schien, leuchtete leider keines der Lämpchen. Auch die im laufenden Monat in das Stromnetz eingespeiste Energie wird kindgerecht dargestellt. Entsprechend der erzeugten Energie werden Kugeln aus einem Vorratsbehälter über eine Kugelbahn in einen Auffangbehälter transportiert, so dass die Kinder sehen können, wieviel Kilowattstunden Strom in dem Monat bereits erzeugt wurde. Daneben werden die technischen Daten für die "Großen" auch digital angezeigt.

Schulleiter Werner Behrens konnte als Gäste Bürgermeister Tjark Bartels, Andreas Lau und Peter Czaikowski von der solarkraft Resse GbR sowie Vertreter der Presse und Ursula Schwertmann von der GWW begrüßen. Die Grundschulkinder begrüßten die Gäste mit Musik, bevor die Anzeigetafel enthüllt wurde und ihnen der Schulleiter die Funktionsweise erklärte.

Die Photovoltaikanlage ist eine sogenannte Bürgersolaranlage. Die Gemeinde verpachtete vor 2 Jahren das Dach der Grundschule an die Solarkraft Resse GbR, die darauf eine von Bürgerinnen und Bürgern finanzierte PV-Anlage errichtete und seitdem betreibt. Die Anlage erzeugt im Jahr 30.000 kwh Strom und damit ungefähr die Menge, die die Schule pro Jahr verbraucht. Üblicherweise wird die aktuell erzeugte Leistung und die eingespeiste Strommenge solcher Anlagen durch eine großformatige Digitalanzeige dargestellt. Diese bleibt aber vor allem für Kinder oft unverständlich. Daher wurde an Stelle der Standardanzeige in der Grundschule Resse nun die unter dem Namen "VisiKid" von der Firma IKS Photovoltaik vermarktete Anlage zur kindgerechten Visualisierung der Energieerträge von Photovoltaikanlagen installiert.

Die GWW trug die Kosten dafür als ein Leuchtturmprojekt im Rahmen ihres Förderprogramms. Neben den Kosten für die Anzeigetafel finanziert die GWW auch Unterrichtsmaterial, um die Grundschulkinder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Stromenergie heranzuführen. Den Jüngeren soll deutlich werden, dass der Strom, der aus der Steckdose kommt, erzeugt werden muss und die Solaranlage auf ihrer Schule dafür Sonnenschein benötigt. Die Älteren können die Stromproduktion mit ihrem eigenen Stromverbrauch vergleichen - die Sonne schickt keine Rechnung!